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Liebe Leserinnen und Leser,

neulich hat mich ein Schüler gefragt, ob ich trotz der vielen Unstimmigkeiten und des Ausscheidens eines Mitgliedstaats aus der EU noch an Europa glaube. Ja, ich glaube an die europäische Einigung. Denn die EU ist aus allen schwierigen Zeiten gestärkt hervor gegangen und Krisen waren es auch, die die Mitgliedstaaten gezwungen haben, besser zusammen zu arbeiten. Und genau diesen Weg müssen wir auch jetzt gehen - in der Außen- und Verteidigungspolitik, in der Energiepolitik und bei der Digitalisierung. 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit - ab sofort ohne Roaminggebühren auf Reisen im EU-Ausland!

Ihr

Markus Ferber, MdEP

In Gedenken an Helmut Kohl

"Mit Helmut Kohl ist ein überzeugter Europäer von uns gegangen, von denen wir zur Zeit einige bräuchten. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine vielen Begegnungen mit Helmut Kohl in Brüssel, Straßburg, Bonn und München. Das Foto entstand bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brüssel", so Markus Ferber. "Helmut Kohl hat Bleibendes geschaffen, für Deutschland und Europa. Er hat eine ganze Generation von Politikern geprägt, auch mich."

Markus Ferber eröffnet Handelstag an der Londoner Börse

"Es war eine besondere Ehre für mich den Börsen­tag an der London Stock Exchange zu er­öffnen", so Markus Ferber. Neben dem Besuch der Börse führte Ferber in der britischen Haupt­stadt zahlreiche Ge­spräche mit Ver­tretern der Finanz- und Aufsichts­behörde über die künftige Be­ziehung zur EU. Denn mit dem Aus­tritt des Vereinigten König­reichs aus der EU wird es zu gra­vierenden Änderungen kommen. "Es müssen viele Fragen geklärt werden. Was passiert mit der in London ansässigen Europäischen Banken­auf­sichts­behörde? Wie können britische Unter­nehmen künftig am Binnen­markt für Finanz­dienst­leistungen teilnehmen? Was bedeutet der Brexit für den In­for­mations­aus­tausch im Bereich Unter­nehmens­besteuerung?"

Europa und Kommunen

Schwäbischer Europatag im Zeichen der Städtepartnerschaften

163 Partnerschaften zwischen Gemeinden und Städten gibt es derzeit in Schwaben. Markus Ferber will diese Partnerschaften stärken und auch junge Menschen dafür gewinnen. Deswegen lud er gemeinsam mit Theo Waigel, der die Festrede hielt, zum schwäbischen Europatag nach Ottobeuren. "Mit Städte­part­ner­schaften begegnen sich Menschen und damit wächst Europa zusammen", so Ferber. Im Rahmen des Festaktes zeichnete Markus Ferber die Vorsitzende des Städte­part­ner­schafts­vereins Ottobeuren, Edeltraut Winkler, für ihr besonderes Engagement mit der Europamedaille aus. Der Verein unterstützt die Einwohner in der italienischen Partnergemeinde Norcia (Umbrien) seit dem Erdbeben 2016 mit persönlichen Besuchen, finanzieller Hilfe und Sachspenden. "Diese Partnerschaft lebt den europäischen Gedanken in einer herausragenden Weise", so Markus Ferber.

Einen Bericht über den schwäbischen Europatag in der Allgäuer Zeitung finden Sie hier. 

EU-Wlan für Gemeinden

Bürger sollen bald auf tausenden öffentlichen Plätzen über EU-finanzierte Hotspots auf das Internet zugreifen können. 120 Millionen Euro werden von der EU dafür bereit­gestellt, um in bis zu 8000 Gemein­den kostenlose öffentliche Internet-Zugänge zur Verfügung zu stellen. "Wer den Zuschlag bekommt, muss den Hotspot für min­destens drei Jahre zur Verfügung stellen", erklärt Ferber. Für die Antragsteller wird es eine spezielle Online-Platt­ form geben. Die Auswahl der Projekte wird in der Reihen­folge der Beantragung erfolgen, wobei darauf geachtet wird, dass das Programm allen Mitglied­staaten zu­gute­kommt. Wie und ab wann sich Kommunen bewerben können und weitere Infos finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis

Bustour zu EU-geförderten Projekten in Augsburg und Umgebung

Wie profitiert eigentlich Augsburg, die Region und der Bürger von europäischen Fördermitteln? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, organisiert Markus Ferber gemeinsam mit dem Europabüro der Stadt Augsburg am 20. Oktober eine Bustour zu EU-geförderte Projekten. Damit will er zeigen, wo vor Ort europäische Gelder ankommen. "Viele Projekte, ob bei der Ausbildung, im sozialen Bereich oder im ländlichen Raum würde es ohne die EU-Förderung nicht geben." Wenn Sie an der Bustour mit Markus Ferber teilnehmen möchten, geht es hier zur Opens window for sending emailAnmeldung.

Den Flyer zum Download finden Sie hier.

Europapolitik für den Mittelstand

„Made in Bobingen“ – Europaabgeordneter besucht Firma Hufschmied in Bobingen

Zwei Ingenieure unter sich: In der neuen modernen Firmenzentrale der Hufschmied Zerspanungs­sys­teme GmbH in Bobingen begrüßte Geschäfts­führer Ralph Huf­schmied den Europa­abgeordneten. Für ihn war der Firmenbesuch auch ein Ausflug in seinen gelernten Beruf. Als Diplom-Ingenieur zeigte er sich sehr interessiert an der auto­ma­tisierten Her­stellung der Präzisions­werk­zeuge und der großen Pro­dukt­palette. Nicht nur die Automobil- und Luftfahrtindustrie lassen ihre Werkzeuge „Made in Bobingen“ anfertigen, auch in der Medizintechnik kommen filigrane Hufschmied-Bohrer zum Einsatz.

Debatte um den Meisterbrief noch nicht beendet

In Brüssel gehen die Verhandlungen zum EU-Dienstleistungspaket, das in Deutschland für viel Unruhe gesorgt hat, in die ent­scheidende Phase. Markus Ferber verteidigt die duale Aus­bildung, die Meisterpflicht und das System der berufs­stän­dischen Selbst­verwaltung der Kam­mern und warnt vor verfrühter Freude. Noch sei der Meisterbrief nicht in trockenen Tüchern. Lesen Sie hier das ganze Interview mit Markus Ferber in der Deutschen Handwerks Zeitung

Erasmus auch für Auszubildende

In diesem Jahr feiert das EU-Förderprogramm "Erasmus" 30-jähriges Jubiläum. Bei Erasmus denken die meisten an ein Auslandsemester als Student, aber das Programm fördert junge Men­schen aller Bildungs­wege. Immer mehr junge Hand­werker sam­meln während ihrer Aus­bildung Er­fahrungen im Aus­land - ob als Bäcker nach Italien, Koch nach Frankreich oder Elektroniker nach Irland. Sie erlernen neue Techniken und sammeln so auch wertvolle Erfahrungen für ihre Heimatbetriebe. Vor Ort sind die IHKs und HWKs bei Fragen behilflich. Weitere Informationen zu Erasmus während der Ausbildung finden Sie hier.

Top und Flop

TOP: Genehmigung für deutsch-französisches Hubschrauberprojekt Die EU-Kommission hat Beihilfen in Höhe von 377 Millionen Euro durch Deutschland und Frankreich für die Entwicklung des Hubschraubers X6 von Airbus genehmigt. Das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt bündelt Ressourcen und schafft Synergien. Und das ist eine gute Nachricht für Bayerisch-Schwaben, denn damit wird auch der Hubschrauberstandort Donau­wörth gestärkt. Die Maschinen werden zentral in Frankreich montiert. Die Bauteile kommen von verschiedenen Standorten. In Donauwörth wird der Rumpf entwickelt und gebaut.

FLOP: Umsiedlungspläne der Grünen Europaabgeordneten Ska Keller Sie will osteuropäische Staaten notfalls zur Aufnahme von Flüchtlingen zwingen und "ein ganzes syrisches Dorf" nach Lettland zu schicken. "Ich dachte Ansiedlungspläne à la Maria Theresia gehören der Vergangenheit an. Wer, wie Ska Keller, ein ganzes Dorf aus Syrien in einem osteuropäischen Staat ansiedeln möchte, hat aus der Geschichte nichts gelernt. Das ist genau die Art von Strategie, mit der sichergestellt wird, dass sich Flüchtlinge in der neuen Heimat eben nicht integrieren, sondern Parallelgesellschaften entstehen. Man muss sich bei solchen Vorschlägen nicht wundern, wenn sich die Menschen von der EU abwenden. Mit solchen Ideen richten die Grünen erheblichen innereuropäischen Schaden an."

In den Medien

BR Radiowelt: Den Vorwurf aus Rom, Italien würde allein gelassen mit den ankommenden Flüchtlingen, weist Markus Ferber im Interview mit der BR Radiowelt zurück.

MDR Aktuell: Markus Ferber ordnet im Interview den Stand der Brexit-Verhandlungen ein und fordert Sanktionen gegen Polen. Das ganze Interview finden Sie hier.

Tagesschau: Markus Ferber kritisiert die Genehmigung der Kommission zwei italienische Krisenbanken mit Staatsbeihilfen zu retten. Sehen Sie hier den Beitrag in der Tagesschau.

Terminvorschau

26. Juli: Sommerempfang der Mittelstands-Union Unterfranken, Kitzingen
27. Juli: Sommerfest der IHK Schwaben mit dem britischen Botschafter Sir Sebastian Wood, Augsburg
11.-14. September: Plenarsitzungswoche in Straßburg
24. September: Bundestagswahl
20. Oktober: Bustour zu EU-geförderten Projekten in Augsburg und Umgebung



IMPRESSUM:
Markus Ferber, Dipl.-Ing | Mitglied des Europäischen Parlaments | CSU-Bezirksvorsitzender von Schwaben


Kontakt Augsburg
CSU-Europabüro | Heilig-Kreuz-Str. 24 | D-86152 Augsburg
Tel.: +49 821 349 2110 | Fax: +49 821 349 3021


E-Mail: markus.ferber@europarl.europa.eu


Kontakt Brüssel
15E242 Rue Wiertz | B-1047 Brüssel
Tel.: +32 2 284 5230 | Fax: +32 2 284 9230


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