Presse aktuell

08.12.2017

Bewertung der Brexit-Einigung

Heute hat die Europäische Kommission empfohlen, die zweite Phase der Brexit-Verhandlungen einzuleiten und damit die Verhandlungen über das zukünftige Verhältnis zwischen EU und Vereinigtem Königreich zu beginnen. Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber erklärte dazu:

„Ich warne davor, jetzt in Euphorie zu verfallen. Die zweite Phase der Verhandlungen wird mindestens so schwierig wie die erste. Das Vereinigte Königreich darf sich keine Illusionen machen. Es wird künftig ein Drittstaat wie jeder andere sein. Besondere Privilegien wird es für das Vereinigte Königreich nicht mehr geben. Ein umfassendes Abkommen für die Zeit nach dem Austritt wird sich bis März 2019 nicht verhandeln lassen. Dafür reicht die Zeit schlichtweg nicht. Es geht jetzt darum, einen vernünftigen Übergang für die Zeit nach dem Austritt festzulegen und die Eckpfeiler für das künftige Verhältnis einzuschlagen.“