Presse aktuell

04.05.2017

Markus Ferber: Euro-Clearing nach Brexit in die EU verlegen!

Heute hat die Europäische Kommission ihre Überlegungen zur Zukunft des so genannten Euroclearings, also der Verrechnung von in Euro denominierten Derivatekontrakten, die derzeit in London erfolgt, vorgestellt. Dazu erklärte der CSU-Europaabgeordnete und erste stellvertretende Vorsitzende des Wirtschafts- und Währungsausschusses, Markus Ferber, MdEP:

"Eurogeschäfte müssen in der EU abgewickelt werden. Dass das Euroclearing derzeit in London und damit außerhalb der Eurozone stattfindet ist eine Anomalie, die nach dem Brexit keinesfalls fortbestehen kann. Bei zentralen Fragen der Finanzmarktstabilität darf die EU nicht auf das Wohlwollen von Drittstaaten angewiesen sein. Die europäische Aufsicht braucht effektive Durchgriffsrechte und das geht am besten auf europäischem Boden. Das Europäische Parlament wird sicherstellen, dass dieser Grundsatz solide im europäischen Recht verankert wird."