Presse aktuell

18.07.2017

Schwabenplan – Positive Bilanz für Schwaben

Schwäbische MdBs unter Koordinierung von Ulrich Lange stellen am Bezirksparteitag Erfolge und Ziele für Schwaben vor

Schwaben ist eine einzigartige Region Deutschlands, die von ihren zahlreichen ländlichen Gemeinden ebenso profitiert wie von den vitalen Städten und dem starken Zentrum Augsburg. Regionale Identität und wirtschaftliche Prosperität, Tradition und Innovation stehen hier ergänzend und gewinnbringend nebeneinander. „Damit das so bleibt und die Region sich auch künftig positiv entwickeln kann, setzen sich die acht schwäbischen Bundestagsabgeordneten in Berlin mit aller Kraft dafür ein, die Interessen Schwabens auf Bundesebene zu vertreten“ erklärt der schwäbische CSU Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber.

So hat Ulrich Lange (Donau-Ries), der die schwäbischen MdBs in Berlin koordiniert, während des Bezirksparteitages der CSU Schwaben in Nördlingen den „Schwabenplan“ vorgestellt. Darin legen sie die Erfolge, die in dieser Wahlperiode in Berlin für die schwä-bische Heimat erreicht werden konnten dar und erläutern die Schwerpunkte für die Zu-kunft. Durch ihre unterschiedlichen Themenfelder in Berlin, decken die Abgeordneten eine fachliche Vielfalt ab, von der ganz Schwaben profitiert. Neben Bundesminister Dr. Gerd Müller sind auch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Georg Nüßlein, der verkehrspolitische Sprecher der Unionsfraktion Ulrich Lange, sowie der Arbeitskreis-Vorsitzende Stephan Stracke für Schwaben in Berlin. Zudem vertreten die Abgeordneten Dr. Volker Ullrich, Hansjörg Durz, Katrin Albsteiger und Iris Eberl die Interessen der Regi-on.

„Uns ist es wichtig, in ganz verschiedenen Bereichen für Verbesserungen in der Region zu sorgen. Es geht um die Lebensqualität der Menschen und das umfasst eben viele Felder. Von der wirtschaftlichen Entwicklung und der Mobilität über die Barrierefreiheit und die gesundheitliche Versorgung bis hin zu Bildung und Breitbandausbau“, erklären die Abgeordneten.

CSU Bezirksvorsitzender Markus Ferber verweist darauf, dass mit dem Schwabenplan auch die Erfolge für die Region aufgezeigt werden. Beispielsweise wurde eine Strom-trasse durch Schwaben vermieden, ohne damit den erforderlichen Netzausbau zu be-schränken. Mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Augsburg konnte ein wichtiges Signal für die Stärkung der Rahmenbedingungen bei der Digitalisierung gesetzt werden. Beim Ausbau der Verkehrswege hat Schwaben überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Die vordringliche Einstufung des Schienenprojekts Ulm-Augsburg war ein Meilenstein für die Region. Auf der Straße konnte Schwaben sich über die höchste Priorisierung bei entscheidenden Projekten freuen wie etwa dem Ausbau der B 12, der Aufnahme der B 29neu, der Stärkung der Achsen B 16, B 25 und B 300 oder der Realisierung der B 2 Ost-tangente. Mit der Umwandlung des Klinikums Augsburg in ein Universitätsklinikum wird dem drohenden Ärztemangel auf dem Land entgegen gesteuert. Der Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Schwaben wurde auch durch die neuen Lernorte Nördlingen und Memmingen, in denen jetzt ein Studium möglich ist, weiter gestärkt. Mit seinem Programm „Sprach-Kitas“ setzt sich der Bund für die Sprachförderung in Kindertagesstätten ein. Auch fördert der Bund mit verschiedenen Programmen z.B. wichtige Projekte im Städte-bau, von denen auch zahlreiche schwäbische Kommunen profitieren. Für die historisch bedeutsame Synagoge Augsburg konnte zum 100. Jubiläum eine Bundesförderung für die Sanierung erreicht werden. Auch beim Breitbandausbau können sich viele schwäbi-sche Gemeinden über Beratungsleistungen durch den Bund freuen.

„Das sind alles großartige Erfolge, auf die wir stolz sind“, erklären der CSU Bezirksvorsit-zende Markus Ferber und die Bundestagsabgeordneten. „Allerdings wollen wir uns darauf nicht ausruhen. Vielmehr geht es darum, darauf aufzubauen und genauso enga-giert weiter zu machen.“

Zu den Zielen im Schwabenplan gehören eine ganze Reihe an Zukunftsprojekten. So will man etwa eine Planungsbeschleunigung bei den Infrastrukturprojekten erreichen, damit diese – und damit eben auch die Maßnahmen in Schwaben – zeitnah realisiert werden können. Auch will man das wichtige Thema Gesundheit und Pflege auf dem Land angehen, das für die Region eine entscheidende Rolle spielt. So soll am Klinikum Augsburg ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin eingerichtet werden und Anreize geschaf-fen werden, um junge Medizinstudenten in der Region zu halten. Außerdem soll die Pflegeausbildung attraktiver werden. Im Bereich Bildung setzen sich die Abgeordneten dafür ein, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben weiter anzuheben. Für den Breitbandausbau fordern sie mehr Geld, um verstärkt in Glasfaser investieren zu können.

„Der Schwabenplan ist ein umfassendes Papier, in dem die zentralen Lebensbereiche der Menschen angesprochen und unsere Schwerpunkte deutlich gemacht werden“, so die schwäbischen Abgeordneten. „Wir wollen für Schwaben und seine Bürgerinnen und Bürger auch in der nächsten Wahlperiode viel erreichen!“

Den Schwabenplan finden Sie hier.