Markus Ferber Mitglied des Europäischen Parlaments
Bezirksvorsitzender von Schwaben.
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Einigung auf Eckpunkte für ein Eurozonenbudget

Heute haben sich die EU-Finanzminister auf Eckpunkte für ein Eurozonenbudget geeinigt. Der Sprecher der EVP-Fraktion im Wirtschafts- und Währungsausschuss (ECON) im Europäischen Parlament, Markus Ferber, erklärte dazu:

„Die Finanzminister haben die größenwahnsinnigen Ideen von Emmanuel Macron auf Normalmaß zurechtgestutzt. Der Fokus auf Reformen und Wettbewerbsfähigkeit ist entscheidend, schließlich muss sichergestellt werden, dass das Eurozonenbudget nicht dazu gebraucht wird, die Sozialausgaben der Mitgliedstaaten zu finanzieren. 

Wenn der neue Topf über den mehrjährigen Finanzrahmen läuft, muss klar sein, dass er allen Mitgliedstaaten offensteht und kein exklusiv-Veranstaltung der Eurozone ist. Anbindung an den Finanzrahmen heißt auch, dass das Europäische Parlament volle Kontroll-, Mitwirkungs- und Entscheidungsrechte bekommt. 

Das wichtigste bei diesem neuen Budget ist, dass jede Zahlung an klare Bedingungen geknüpft ist. Nur wenn es glasklare Reformverpflichtungen gibt, die auch langfristig eingehalten werden, dürfen europäische Mittel fließen. Wenn wir verhindern wollen, dass Mitgliedstaaten wie Italien und Frankreich ein Eurozonenbudget ausplündern, brauchen wir glasklare Zugangsvoraussetzungen und jemanden, der diese auch glaubwürdig durchsetzen kann.“

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“Finance Ministers have trimmed down Emmanuel Macron’s megalomaniac ideas for a Eurozone budget back to a realistic size. The focus on reforms and competitiveness is the right one. After all, the new instrument is not meant to finance social spending of Member States. 

Having the new instrument as part of the MFF means that all Member States can access it and it will not be Eurozone-exclusive. If the instrument is part of the EU budget, the European Parliament will have to be fully involved in governance and decision making.

The most important aspect of this new budget line is that there is clear conditionality for each and every Euro spent. Only if there are crystal clear reform commitments that are also stable over time, there is a role for EU assistance. If the Eurozone budget fails to have high access hurdles and fierce gatekeeper, some Member States like France or Italy will certainly try to loot the treasure chamber.”