Markus Ferber Mitglied des Europäischen Parlaments
Bezirksvorsitzender von Schwaben.
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Markus Ferber fordert einheitliches Corona-Management der EU-Staaten

Einreiseverbote, Quarantänebestimmungen, Anerkennung von Testergebnissen: Einheitliche europäische Vorgaben müssen Flickenteppich beenden!

Heute treffen sich kurz vor dem Sondergipfel die Europaminister der Mitgliedstaaten. Der CSU-Europaabgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss, Markus Ferber, drängt auf ein gemeinsames Pandemie-Management der EU-Staaten. „Eine einheitliche Risikogebietskarte und einheitlich abgestimmte Reisewarnungen sind zwingend notwendig. Es kann ja nicht sein, dass für die Deutschen eine Region als Risikogebiet ausgerufen wird, aber für den Rest Europas gilt das nicht.“

 

Unkoordiniertes Vorgehen sorgt für Chaos

„Aktuell kommt es zu häufig und zu kurzfristig zu Änderungen aus den Mitgliedstaaten. 27 verschiedene Corona-Schutzvorschriften, nationale Reisewarnungen im Alleingang, Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen sorgen aktuelle für Chaos bei Reisenden, Pendlern und Unternehmern“, erklärt Ferber. „Das unkoordinierte Vorgehen hat die Freizügigkeit in der EU erheblich beschädigt, was verheerende Auswirkungen für die Reisebranche und die Wirtschaft hat“, so Ferber.

 

Anerkennung von Tests

Als großes Problem sieht Ferber aktuell auch die Anerkennung von Testergebnissen. Manche Mitgliedstaaten erkennen Testergebnisse nicht an. „Wenn ein Test in einem Mitgliedstaat der EU durchgeführt worden ist, bei Einreise mitgeführt wird und nicht älter als 48 Stunden ist, sollte die Testbescheinigung in allen EU Ländern anerkannt werden.“

 

Wo bleibt die europäische Warn-App?

Als großes Manko sieht Markus Ferber auch die Funktionstüchtigkeit der nationalen Corona-Warnapps. „Nationale Corona-Warn-Apps müssen auch auf Reisen in ein anderes EU-Land funktionieren. Wo bleibt die europäische Warn-App?“