Markus Ferber Mitglied des Europäischen Parlaments
Bezirksvorsitzender von Schwaben.
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Markus Ferber kritisiert: Nationale Regierungen haben kein Interesse Zeitumstellung abzuschaffen!

Europaabgeordneter berichtet über aktuellen Stand

Von Samstag auf Sonntag werden die Uhren wieder auf die Winterzeit, die Normalzeit, umgestellt. Aber sollte die Zeitumstellung nicht eigentlich abschafft werden?

 

Der verkehrspolitische Sprecher der CSU-Europagruppe, Markus Ferber, erklärt, wie weit das Vorhaben der Abschaffung der Zeitumstellung in der EU bereits gekommen ist: „Ginge es nach dem Europäischen Parlament, wäre die Zeitumstellung bereits abgeschafft. Doch die Europäische Union kann nichts ohne eine Mehrheit unter den Mitgliedstaaten beschließen. Und die nationalen Regierungen stehen heute, fast drei Jahre nach der Präsentation des Gesetzesentwurfs, immer noch auf der Bremse.“

 

Rasche Abschaffung von Mitgliedstaaten abhängig

Nachdem das Europäische Parlament bereits im März 2019 mit breiter Mehrheit für die Abschaffung gestimmt hat, fehlt immer noch die Zustimmung der Mitgliedstaaten. Markus Ferber zeigt sich verärgert: „Die Diskussion unter den Mitgliedstaaten wurde noch nicht einmal gestartet. Ich sehe bislang kein ernsthaftes Bemühen, diesen Prozess auf den Weg zu bringen.“

 

Zeiten-Chaos verhindern

Bei der Abschaffung der Zeitumstellung ist es jedem Mitgliedstaat selbst überlassen, welche Zeit gelten soll. Markus Ferber kommentiert: „Aber die sinnvolle und rasche Umsetzung der Abschaffung der Zeitumstellung steht und fällt mit dem Engagement und Koordinierungsvermögen der einzelnen Regierungen. Jeder Mitgliedstaat entscheidet für sich, ob Sommer- oder Winterzeit gelten soll. Wenn das nicht gut koordiniert über die Bühne geht, stehen wir im absoluten Zeiten-Chaos,“ so der Europaabgeordnete. Markus Ferber betont dabei: „Rasche und gute Koordinierung ist eine Frage des Wollens. Ich fordere die Mitgliedstaaten auf, nun endlich zu handeln.“