Presse aktuell

30.01.2015

Markus Ferber: Bayerisch-Schwaben profitiert von europäischen Geldern für Berufseinstiegsbegleitung

Eine Milliarde Euro für die Berufseinstiegsbegleitung in Deutschland – Finanzstärkstes ESF-Bundesprogramm startet Mitte März 2015

„Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen und die damit Gefahr laufen, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen, brauchen besondere Unterstützung“, ist der schwäbische Europaabgeordnete, Markus Ferber überzeugt. An diese jungen Menschen richtet sich die Berufseinstiegsbegleitung, die Hilfe und Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung gibt. 

Sie soll an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen, die zum Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss führen ermöglicht werden. Ziel ist es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. „Ganz besonders wichtig ist mir deshalb, dass auch Schulen in Bayerisch-Schwaben ausgewählt wurden und bereits sehr kurzfristig Mittel aus diesem Programm erhalten können“, so der CSU-Europaabgeordnete. 

Ausgewählte Schulen in Schwaben

In Schwaben handelt es sich um Schulen in Augsburg, Merching, Friedberg, Gersthofen, Meitingen, Schwabmünchen, Untermeitingen, Donauwörth, Dillingen, Nördlingen, Rain, Wemding, Wertingen, Burgau, Ichenhausen, Neu-Ulm, Senden, Thannhausen, Vöhringen, Kempten, Kaufbeuren, Memmingen, Waltenhofen, Sonthofen-Rieden, Marktoberdorf, Babenhausen, Mindelheim, Türkheim.*

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Instrument zur Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Diese Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit ist zur Hälfte von einem Dritten mitzufinanzieren. Hier sind in erster Linie die Länder gefordert, da es sich um Maßnahmen am Übergang von der Schule zur beruflichen Ausbildung handelt und hier eine gemeinsame Verantwortung von Ländern und der Bundesagentur für Arbeit besteht. 

Da die Länder die Kofinanzierung nicht erbringen konnten, ist es jetzt gelungen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung bis zum Schuljahr 2018/2019 zu sichern. Insgesamt stehen rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung, jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit.