Presse aktuell

31.01.2011

Markus Ferber: „Schwaben erfolgreich weiterentwickeln“

CSU Bezirksverband verabschiedet das „Schwabenpaket“

 

Die CSU habe in den vergangenen Jahren viel erreicht. „Im Bereich der Straßeninfrastruktur aber auch viele für die Region wichtige Großprojekte konnten vollendet werden oder befinden sich in der Planung oder Realisierung“, so der schwäbische Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber. Nun gehe es darum, dass Erreichte fortzuführen und auf die Herausforderungen der Zukunft frühzeitig zu reagieren.

Eine Reihe von konkreten Maßnahmen beinhaltet das Schwabenpaket des CSU Bezirksverbands. Auf ihrer Klausurtagung im Kloster Irsee hat sich die politische Führung intensiv mit den Zukunftsfragen beschäftigt. „Unser Regierungsbezirk hat gestärkt die Wirtschaftskrise überwunden. Dies haben wir vor allem unserer gesunden mittelständischen Wirtschaftsstruktur zu verdanken“, betont der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. „Mit dem Schwabenpaket sind die Weichenstellungen für die nächsten Jahre benannt, an deren Umsetzung wir intensiv arbeiten werden“, so Markus Ferber weiter.

 

Infrastruktur als Wirtschafts- und Lebensstandort

Unsere Region muss auch in Zukunft das Augenmerk auf eine gute Anbindung legen. Dies betrifft sowohl die Straße und Schiene, als auch den Flugverkehr“, unterstreicht der Bezirksvorsitzende. Mit acht konkreten Forderungen aus dem Bereich der Straßeninfrastruktur möchte die CSU den Bezirk Schwaben erfolgreich fortentwickeln. Hierzu gehören vorrangig der unverzügliche sechs-spurige Ausbau der Autobahn A8 zwischen Augsburg und Ulm sowie der vier-spurige Ausbau der B12 zwischen Buchloe und Kempten. Im Bereich der Schiene drängt die CSU unter anderem auf einen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Neu-Ulm und Augsburg für den Einsatz von Hochgeschwindigkeitszügen sowie für die Elektrifizierung der Bahnstrecke München – Lindau. Unterstützung bekommt auch der Allgäu-Airport in Memmingen. Hier soll nach Ansicht der schwäbischen CSU eine bessere verkehrliche Anbindung des Flughafens erfolgen. Gleichzeitig bemüht man sich darum, dass zukünftig wieder Flüge innerhalb Deutschlands angeboten werden.

 

Perspektive für Kommunen und den ländlichen Raum

Wir werden uns auch weiterhin für die Stärkung der Kommunen nachhaltig einsetzen“, betont der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. Dies betrifft eine schnellere Bereitstellung staatlicher Zuschüsse aber auch die Entlastung der Kommunen bei den Sozialausgaben. Das Schwabenpaket enthält als konkrete Forderungen aber auch den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes im ländlichen Raum, flächendeckende schulische Angebote in allen Teilen Schwabens, Sicherung einer breiten Gesundheitsinfrastruktur sowie die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe im Rahmen der Weiterentwicklung der europäischen Agrarpolitik.

 

Klares Ja zum Wirtschafts- und Bundeswehrstandort Schwaben

Einstimmig sprach sich die CSU Schwaben für den Erhalt der Bundeswehrstandorte insbesondere auf dem Lechfeld und in Dillingen aus. Markus Ferber verweist darauf, dass die Standorte eine wichtige Stütze für die Wirtschaftskraft in Schwaben seien. „In den letzten Jahren gingen Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr stark zu Lasten der Standorte in Schwaben. Dies muss bei der aktuellen Strukturreform berücksichtigt werden“, fordert der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. Unter der Bezeichnung „Aufbruch Bayern“ bekennt sich die CSU zum Wirtschaftsstandort Schwaben. Konkret fordert der Bezirksverband beispielsweise die stärkere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft, ein Anwenderzentrum für Karbonfaser-Technologie in Augsburg, ein Technologienetzwerk im Allgäu, ein Kompetenzzentrum für Produktionsmechatronik in Nördlingen sowie einen Forschungsverbund am Klinikum Augsburg. Um in allen Krankenhäusern Schwabens höchste Leistungsfähigkeit bei der Diagnose und Behandlung zu gewährleisten, setzt sich die CSU Schwaben für ein Telemedizinzentrum ein. „Somit können auch kleinere Krankenhäuser im ländlichen Raum sozusagen online und ohne Zeitverlust auf Unterstützung von Spezialisten zugreifen. Gerade bei kritischen Krankheitsverläufen wie Schlaganfällen kann sich der Experte, der sich am Klinikum Augsburg oder einem Großkrankenhaus in Bayern befindet sofort ein Bild vom Zustand des Patienten verschaffen und eine Behandlungsempfehlung aussprechen“ erläutert Markus Ferber, MdEP.