Presse aktuell

16.11.2010

Was bedeuten die neuen Regeln zur EU-Einlagensicherung für die schwäbischen Sparer?

Meinungsaustausch und Informationen aus erster Hand mit Vertretern der schwäbischen Banken am Runden Tisch

Augsburg (pm): „Nach der Krise herrscht bei den Sparern in Europa große Verunsicherung: Wo ist ihr Geld sicher? Gerade die Einlagensicherung der Sparkassen und Genossenschaftlichen Banken in Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft, so dass auch die Banken nicht genau wissen, wie es weitergehen wird“, erläutert Markus Ferber, CSU-Abgeordneter im Europaparlament die aktuelle Situation.

Die Europäische Kommission hat einen Richtlinienvorschlag unterbreitet, der vorsieht, die Einlagensicherung europaweit zu harmonisieren und dabei die Einlagen der Kunden im Falle einer Insolvenz des Institutes bis zu einer Höhe von 100.000 Euro zu schützen. Da die Sparkassen und genossenschaftlichen Banken bisher aber selbst eine eigene Institutssicherung gewährleistet haben, die die Einlagen der Sparer unbegrenzt sichern konnte, ist noch unklar, was diese neuen Vorschläge konkret für die Sparer und ihre Bank bedeuten.

Um hier über den letzten Stand der Verhandlungen zu informieren, veranstaltet Markus Ferber am Donnerstag einen Runden Tisch mit Vertretern der schwäbischen Banken, bei dem er über den aktuellen Verfahrensstand im Parlament informiert.

Gleichzeitig dient der Runde Tisch mit den Bankern Ferber auch als wertvolle Quelle über die Stimmungslage derer, die von der neuen Richtlinie zur Einlagensicherung direkt betroffen sind. „Für die weitere Arbeit an der Richtlinie bekomme ich hier wertvolle Informationen, die mir im politischen Tagesgeschäft weiterhelfen. So kann ich dafür eintreten, dass die Interessen der schwäbischen Sparer und der schwäbischen Banken auch in Brüssel und Straßburg gehört und berücksichtigt werden“, so Ferber.