Zwei Klassen der Staatlichen Berufsfachschule für Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement, die zum Standort Bad Wörishofen der Berufsschule Mindelheim gehört, haben im Rahmen ihres mehrtägigen Aufenthalts in Straßburg das Europäische Parlament besucht. Neben dem politischen Programm nutzte die Gruppe diese Tage, um Straßburg zu erkunden und die Stadt bei verschiedenen Besichtigungen näher kennenzulernen.
Austausch über Europa und Künstliche Intelligenz
Im Europäischen Parlament stand zunächst ein rund einstündiges persönliches Gespräch mit dem Europaabgeordneten Markus Ferber, MdEP, auf dem Programm. Der Abgeordnete stellte den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Institutionen der Europäischen Union und deren Aufgaben vor und gab Einblicke in seine Arbeit als Mitglied des Europäischen Parlaments.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit auch, um ihre eigenen Fragen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen zu stellen. Dabei ging es unter anderem um Künstliche Intelligenz (KI). Ein Thema, das längst zum Alltag gehört und gerade bei jungen Menschen auf großes Interesse stößt.
„Der Austausch mit den Schülerinnen und Schülern hat gezeigt, wie intensiv sich die junge Generation mit den Chancen, aber auch mit den Risiken von Künstlicher Intelligenz auseinandersetzt. Mir war es wichtig deutlich zu machen, dass wir klare Regeln für den Einsatz von KI brauchen. Wir müssen für Sicherheit sorgen – insbesondere im Netz – und wirksam gegen missbräuchliche Anwendungen und Deepfakes vorgehen“, erklärte Markus Ferber.
Europapolitik hautnah im Plenarsaal erleben
Im Anschluss ging es für die Gruppe auf die Besuchertribüne des Plenarsaals. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler europäische Politik unmittelbar miterleben und einer Debatte über die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China folgen. So erhielten sie einen direkten Eindruck davon, wie aktuelle außenpolitische Fragen im Europäischen Parlament diskutiert werden.
„Ich freue mich immer besonders, wenn junge Menschen den Weg ins Europäische Parlament finden. Europa wird greifbarer, wenn man erlebt, wo diskutiert und entschieden wird, und die Möglichkeit hat, seine eigenen Fragen direkt zu stellen. Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern für ihre schulische und berufliche Zukunft von Herzen alles Gute“, so der Abgeordnete abschließend.