„François-Louis Michaud ist ein starker Kandidat, und ich begrüße seine Nominierung an die Spitze der EBA. Seine Erfahrung innerhalb der Organisation wird vom ersten Tag an ein Vorteil sein. Er kennt die Behörde, ihre Abläufe und ihre Schwachstellen, und das sollte ihm helfen, schnell klare Prioritäten zu setzen.
Michaud hat in seiner Anhörung im ECON überzeugt. Er hat gezeigt, dass er die aufsichts- und regulatorischen Herausforderungen für den europäischen Bankensektor versteht, von geopolitischen Risiken bis hin zu schnellen technologischen Entwicklungen.
In seiner neuen Rolle muss die EBA die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Proportionalität deutlich stärker in den Mittelpunkt rücken als bisher. Europas Banken stehen in einem harten globalen Wettbewerb und leiden unter hohen Compliance-Kosten. Standards und Leitlinien der EBA müssen robust sein, sie müssen aber auch in der Praxis umsetzbar bleiben - besonders für kleinere und weniger komplexe Institute. Vereinfachung und Wettbewerbsfähigkeit dürfen keine bloßen Schlagwörter bleiben. Unter Michauds Führung braucht es dafür eine echte Verschiebung der Prioritäten bei der EBA.“