„Mit der heutigen Entscheidung geben wir grünes Licht für einen erfahrenen Notenbanker, der fachlich überzeugt und den richtigen ordnungspolitischen Kompass mitbringt. Boris Vujčić steht für einen klaren, stabilitätsorientierten geldpolitischen Kurs.
In der aktuellen Lage braucht die EZB Führungspersönlichkeiten, die für Stabilität, Pragmatismus und eine verständliche Kommunikation stehen. Preisstabilität bleibt der Maßstab, und genau daran wird sich auch der künftige Vizepräsident messen lassen müssen.
Ich erwarte, dass Boris Vujčić im Direktorium für eine klare Linie eintritt, die Vertrauen schafft, die geldpolitische Normalisierung mit ruhiger Hand begleitet und dabei die Auswirkungen auf Sparer, Unternehmen und die Finanzierung der Realwirtschaft im Blick behält.
Dass mit Boris Vujčić erstmals ein Vertreter Osteuropas zum Vize-Präsidenten der EZB benannt wird, ist ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt der Eurozone.“