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Trilog-Einigung bringt mehr Spielraum für den Mittelstand

Parlament setzt höhere Schwellenwerte durch /
Ferber: Ergebnis spiegelt wirtschaftliche Realität wider

„Mit der heutigen politischen Einigung im Trilog senden wir ein klares Signal für weniger Bürokratie und mehr wirtschaftliche Vernunft in Europa. Der Mittelstands-Omnibus gibt wachstumsstarken Unternehmen die Luft, die sie brauchen ", erklärt Markus Ferber MdEP anlässlich der politischen Einigung im Trilog zum KMU-Omnibus.
 
Der Mittelstands-Omnibus führt eine neue Kategorie von sog. „Small Mid-Caps“ ein und weitet ausgewählte Vereinfachungen, die bislang kleinen und mittleren Unternehmen vorbehalten waren, auf diese Unternehmensgruppe aus. Damit wird der Kreis der Betriebe, die von Erleichterungen profitieren können, gezielt erweitert.
 
 
Parlamentsposition bei Schwellenwerten durchgesetzt
 
In den Trilogverhandlungen wurden die einschlägigen Schwellenwerte im Vergleich zum ursprünglichen Kommissionsvorschlag noch einmal deutlich angehoben „Wir haben die Schwellenwerte substanziell angehoben und damit sichergestellt, dass deutlich mehr Unternehmen von den Erleichterungen profitieren können. Der ursprüngliche Kommissionsvorschlag war zu eng gefasst und hätte viele wachsende Betriebe unnötig ausgeschlossen. Das vereinbarte Ergebnis spiegelt die wirtschaftliche Realität deutlich besser wider", so Ferber.
 
 
Vereinfachungen in zentralen Rechtsakten verankert
 
Die Trilog-Einigung umfasst Anpassungen in mehreren Verordnungen und Richtlinien. So erhalten Small Mid-Caps unter anderem Zugang zu einem vereinfachten EU-Wachstumsprospekt, der den Kapitalmarktzugang erleichtert und Kosten senkt. Auch im Datenschutzrecht werden Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen von zusätzlichen Dokumentationspflichten entlastet. „Das ist gelebte Verhältnismäßigkeit. Wir entlasten dort, wo Risiken überschaubar sind, und halten gleichzeitig an hohen Standards fest

Regelmäßige Überprüfungen:
 
Für Ferber ist klar, dass die neuen Schwellenwerte regelmäßig auf ihre Angemessenheit überprüft werden müssen. Ferber: „Gerade die finanziellen Schwellenwerte dürfen nicht in Stein gemeißelt bleiben. Inflation, Wachstum und strukturelle Veränderungen führen dazu, dass Unternehmen schneller aus bestehenden Kategorien herauswachsen, als das in der Vergangenheit der Fall war. Deshalb muss regelmäßig nachjustiert werden.“

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