CSU Logo CSU Logo EVP Logo EVP Logo Light

Wer hat an der Uhr gedreht?

Auch 2026 warten wir auf das Ende der Zeitumstellung

Mit der bevorstehenden Umstellung auf die Sommerzeit im Jahr 2026 rückt ein altbekanntes Thema erneut in den Fokus, doch eine Einigung zur Abschaffung der Zeitumstellung bleibt weiterhin aus. Markus Ferber, Europaabgeordneter der CSU, kritisiert die anhaltende Untätigkeit der Mitgliedstaaten und fordert konkrete Schritte:

„Die europäische Bevölkerung hat sich bereits 2018 klar gegen die Zeitumstellung ausgesprochen. Diesem Wunsch ist sowohl das Europäische Parlament als auch die Europäische Kommission nachgekommen. Dennoch ist die politische Umsetzung bis heute ausgeblieben. Es fehlt schlicht am gemeinsamen Willen der Mitgliedstaaten, im Rat zu einer Entscheidung zu kommen“, so Ferber.
 
Das Europäische Parlament hatte bereits im März 2019 den Vorschlag der Europäischen Kommission unterstützt und damit frühzeitig seine Position festgelegt. Seither liegt die Verantwortung bei den Mitgliedstaaten, die sich auf eine gemeinsame Linie verständigen müssen. Doch genau daran hapert es bis heute.

Einigung der Mitgliedstaaten bleibt der Knackpunkt
 
Auch Jahre nach den ersten Entscheidungen wird in Europa noch immer zweimal jährlich an der Uhr gedreht. Für Markus Ferber ist das ein unhaltbarer Zustand: „Wir reden hier seit Jahren über die Abschaffung der Zeitumstellung! Passiert ist de facto nichts. Solange sich die Mitgliedstaaten nicht einigen, bleibt alles beim Alten. Genau hier liegt das Problem“, so Ferber.
 
Für eine Entscheidung im Rat braucht es eine qualifizierte Mehrheit: Mindestens 55 Prozent der Mitgliedstaaten, derzeit 15 von 27, müssen zustimmen und zugleich 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. „Diese Hürde ist kein Selbstläufer, aber sie darf auch keine Ausrede für jahrelangen Stillstand sein“, betont der CSU Europaabgeordnete.
 
Dass sich daran kurzfristig etwas ändert, ist aus seiner Sicht nicht erkennbar. „Selbst nachdem das Europäische Parlament im Oktober 2025 erneut über das Thema diskutiert und die Kommission nach dem Stand der Dinge gefragt hat, gibt es keine Bewegung.“ Zwar habe die zypriotische Ratspräsidentschaft die Abschaffung der Zeitumstellung auf ihre Agenda gesetzt, „doch konkrete Ergebnisse bleiben weiterhin aus“, kritisiert Ferber.
 
Zweifel am Nutzen, Gesundheit rückt stärker in den Fokus
 
Auch die ursprünglichen Argumente für die Zeitumstellung stehen zunehmend in der Kritik. „Es greift zu kurz, allein auf den Stromverbrauch in Haushalten zu schauen“, erklärt Markus Ferber. Tagesabläufe führten häufig dazu, dass Menschen mehr unterwegs seien, mit entsprechend steigendem Energieverbrauch im Verkehr und in der Freizeit.
 
Zwar werde durch längeres Tageslicht am Abend teilweise weniger Strom für Beleuchtung benötigt, gleichzeitig steige jedoch in den kühleren Morgenstunden der Heizbedarf. „Unter dem Strich hebt sich der vermeintliche Energiespareffekt weitgehend auf.“
 
„Wenn die Zeitumstellung keinen erkennbaren Nutzen beim Energieverbrauch hat, gibt es keinen überzeugenden Grund, sie weiter beizubehalten. Wir müssen endlich ehrlich auf die Gesamtfolgen schauen und dazu gehört vor allem die Gesundheit der Menschen. Ja, längere helle Abende mögen für viele attraktiv sein und sich positiv auf Freizeit und Wohlbefinden auswirken. Aber gleichzeitig verdichten sich die Hinweise, dass das ständige Eingreifen in unseren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus deutlich stärkere negative Folgen haben könnte, als bislang angenommen wurde.“
 
Für den Abgeordneten ist klar: „Wir können diese Erkenntnisse nicht länger ignorieren. Es wird höchste Zeit, dass wir hier zu einer Entscheidung kommen und dieses Dauerthema beenden!“

Besuchen Sie das Europäische Parlament und
treffen Sie mich für ein persönliches Gespräch!

Tauchen Sie ein in die Atmosphäre des Europäischen Parlaments! Nehmen Sie an Besichtigungen und Plenarsitzungen teil, treffen Sie mich persönlich und erfahren Sie mehr über die Arbeit der EU.
Ich freue mich auf Sie!

Jetzt weitere Einzelheiten erfahren!

Oder Nehmen Sie direkt Kontakt auf und teilen Sie mir Ihre Fragen und Anliegen mit:

T.:  0 821 349 2110
M.: info@markus-ferber.de

Unterschrift Markus Ferber
Bleiben Sie informiert und folgen Sie mir auf Social Media: